man muss zur Tapete passen · 1. September 2010
Stefan · Kommentare (0) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
Ein Poster ist meine Wahrheit
zwei Dimensionen mehr als genug
zum Beschreiben und beschreiben
eines Abbilds dieser Welt.
Wie ich heute hab gelächelt
reicht für ein ganzes Leben
für meins und für deins
an deiner Wand.
irgendwo.lechze. · 31. August 2010
Henrik · Kommentare (0) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
bitteres liebschaftensalz bleibt. auch wenn das wasser aus sexwellen und poetikströmungen längst getrocknet ist.
es hängt an den immer blonder werdenden härchen an meinen armen. es klebt an meinem vertrockneten schwanz und ich schmecke es hinter den vernarbten mandeln in meinem rachen.
die sonne ist heiß.so heiß.
lechze nach schatten aber finde nur den eigenen.
irgendwo. 2 straßen weiter hinten bei dem schönen mädchen mit der mangohaut das ich nicht angesprochen habe .zu feige.zu verschwitzt. zu verbrannt im gesicht.
ausreden aus der datenbank.
es ist heiß. so heiß.
auch die möwen machen siesta und die tauben betteln nach meinem bier.
doch weiter.weiter auf der straße aus vulkanlava; hoch zum epizentrum der explosion. der komprimierten hitze gestreckt mit mohammeds jungfrauen.
nunja. und da saßt du. hippierock. kein bh. wozu auch?du saßt da halt einfach so.hörtest die gleiche musik wie ich. wie jeder in dieser sphäre.und lachtest über meine aussprache.so deutsch.so falsch.
wie all meine freunde.
es ist heiß.so heiß. ich schreibe auf tropfendem papier
kratzt tintensplitter hinein · 30. August 2010
Lena · Kommentare (0) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
die sich da jede für ihre eigene Dike halten
während mein Kiefer so sterblich knackt
Menschenblut mein Auge schließt
Du hast ein Orientierungslos gezogen … ein ganz großes. · 29. August 2010
Florian · Kommentare (0) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
Pauline Füg:
http://paulinefueg.blogspot.com/
Hören unter “Content”:
http://archiv.literadio.org/get.php/766pr465
Zu viel Herz. · 29. August 2010
Regine · Kommentare (1) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
Zu viel Herz braucht kein Mensch.
Denn frisst es dich auf,
von innen nach außen,
kannst du keinem mehr helfen.
Und am wenigsten,
dir selbst.
Lass es doch einfach mal eingepackt!
Für 10 Minuten,
hinten in der Hosentasche.
Und sei frei und denk nach.
Und wenn dir das dann schon wieder zu viel Ratio sein
sollte.
Kannst du dich immer noch drauf setzen
und spüren,
wie es dir angenehm warm und sinnlos in den Hintern drückt.
Herzentstellt · 26. August 2010
Janntje · Kommentare (0) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
Bin herzentstellt
oder besser
-ausgestellt
und schaue dir dabei nicht in die Augen
ins Gesicht.
Und du sagst
es sei nicht die Zeit.
Nur frage ich
wann?
Loulou · 26. August 2010
Sarah · Kommentare (0) · Kategorien: Fotografie. (permalink)






Wasserspiele · 23. August 2010
Florian · Kommentare (0) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
der Regen fiel –
die Treppe runter,
im Flussbett schlief
ein Komponist,
der eilends dort weilend
ein Liedchen schrieb.
er sang mit den Fischen
im stummen Choral –
es klang wie im frischen,
neuen 3sat-Format.
die Wellen zerzausten
ihm das trockene Haar,
aber das macht nichts –
dazu tauchte er ja.
Facebuch – Gesichtsbook, · 20. August 2010
Florian · Kommentare (2) · Kategorien: Allgemein. (permalink)
Mimik schreibt Geschichten.
Honey, wie fühlst du dich heute?
Du siehst müde aus,
wenn deine Augenringe verblassen,
weil das Make-Up dich topformt.
Was ist dir heute passiert, Honey?
Wenn du an dir rumtöpferst,
wie soll dich dein Deckel noch erkennen,
wie soll irgendjemand dich erkennen?
Sogar deine Eltern grüßen wildfremde Menschen
auf der Suche nach dir.
Spürst du das noch, Honey?
Manchmal an existenziellen Tagen,
wenn ich mich selber fühlen kann,
denk ich an dich, merkst du das?
Wenn ich mich selber liebe
und für einen Moment befürchte,
ich könnte dich lieben,
fühlst du das auch manchmal?
Manchmal seh’ ich noch ein bisschen Mensch,
wenn du mich in der Straßenbahn grüßt,
dann vermiss ich dich,
und ich habe Angst, du merkst das,
weil du dann abstürzen würdest,
deshalb vermisse ich lieber nicht.
Zimmerwellensittich/Plastikwellensittich · 19. August 2010
Regine · Kommentare (1) · Kategorien: Lyrik, Naturwissenschaft, Philosophie. (permalink)
Du siehst fast so aus wie ich
nur etwas leblos wirkst du.
Ich dachte,
man gab mir dich zur Gesellschaft.
Sie wissen,
ich fliege gern,
doch nicht allein.
Und etwas mehr fliegen im Allgemeinen fände ich super.
Zwischen Gitterstäben,
hinter denen ich altrosa Rauhfaser sehe,
erschienst du mir zunächst äußerst willkommen.
Du warst schön,
du hast geglänzt,
was hab ich dich bewundert.
Gegen mich wirktest du so frisch,
aufrecht und sauber.
Ich weiß kaum noch,
meine Flügel zu benutzen,
mein Gefieder zu putzen,
ich kann nur noch rupfen.
Bald musste ich erkennen,
du sprichst nicht mit mir
ich kommuniziere nicht mit dir,
ich zwitscher mir fröhlich was vor.
Von wegen,
ich wär nich mehr allein in meinem Käfig.
Von wegen, mir hört einer zu,
der so ist wie ich.
Du wirkst nur so.
Du siehst nur so aus.
Da ist noch ein kleiner Unterschied.
Ich gebe zu,
er wird immer geringer.
Du bist ich ohne das, was sie noch “Leben” nennen.
Ich fliege nicht.
Eingesperrt, eingeschränkt, dich sehend,
und nur um mich selbst flatternd.
Aber da schlägt ein Herz,
das erkennt, dass du nur eine Illusion bist.
Zählt es, den Schmerz fühlen zu können?
Oder wäre ich besser du?
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